Archiv für September 2012

UM“FAIR“TEILEN?

Das Bild ist von der Aktion in Köln des Allgemeinen Syndikats Köln (FAU).

Der folgende Flyer Text stammt von der Initative zu einer Anarchistischen Föderation Rhein Ruhr welche in Bochum ebenfalls eine Aktion organisierte.

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Bullenhundertschaft kurz vor den Aktionstagen auf der Waldbesetzung im Hambacherforst

Heute gegen 12.00 Uhr fuhren mehre Bullenwannen auf die Waldbesetzung im Hambacher Forst. Seit Mitte April existiert hier, zwischen Aachen und Köln, das Camp. Die Besetzung richtet sich gegen den größten Braunkohletagebau Europas, der 15 Prozent des deutschen CO² Ausstoßes ausmacht. Ab dem ersten Oktober darf RWE den Forst weiter roden, um an die darunter liegende Braunkohle zu gelangen. So war das Aufgebot der Polizei heute wahrscheinlich eine vorbereitende Maßnahme zur Räumung des Camps.

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Köln: Kritik am Steuerreform-Aktionstag

NICHT AUF REFORMEN fairTRAUEN:
Eigentum abschaffen!

Für den 29.09.2012 ruft ein breites Bündnis aus reformistischen Gruppen, Gewerkschaften und Parteien (von DGB über SPD und Grünen bis zu Attac) zu einem bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „UMfairTEILEN“ auf.

Die Kernforderungen dieses Bündnisses sind:
- eine einmalige Vermögensabgabe
- eine „gerechtere“ Verteilung der Steuerlast durch Einführung einer Vermögenssteuer
- ein konsequenter Kampf gegen Steuerflucht

Als Anarchosyndikalist/innen beteiligen wir uns jedoch nicht an dieser Demonstration. Stattdessen möchten wir über die Widersprüche dieses Aktionstages kritisch aufklären. Es geht nicht nur um die Bekämpfung einiger Symptome, wie der Einkommens­verteilung, sondern die Ursache dieser Probleme muss bekämpft werden: die kapitalistische Produktionsweise!

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Flüchtlingsstreik Soli Demo: Jingle und Interview

Seit vielen Monaten schon streiken Geflüchtete in mehreren deutschen Städten in Protestcamps auf öffentlichen Plätzen. Aller Repression (durch Polizei Ordnungsamt und Rassit*innen) zum Trotz laufen nun 40 dieser Aktivist*innen zu Fuß durch Ostdeutschland von Würzburg nach Berlin. Sie haben ihre Ausweise zerissen, weil in diesen Papieren eingeschrieben ist, dass sie anders seien als der Rest der Gesellschaft. Die Residenzpflicht verbietet ihnen sich frei zu bewegen, die Sachleistungen entmündigen sie. Durch fehlende Sprachkurse werden sie vom gesellschaftlichen Miteinander isoliert. In den Heimen herrschen katastrophale Zustände. Und die Behörden versuchen es auszusitzen. Also laufen und streiken sie weiter, bis alle ihre Forderungen erfüllt sind.

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Freiheit für die Gefangenen in Weißrussland!

Fünf Anarchist*innen; Ihar Alinevich, Mikalai Dziadok, Artsiom Prakapenka, Pavel Syramolatau, Aliaksandr Frantskievich und ein weiterer Aktivist, Jauhen Vas’kovich, wurden zwischen Herbst 2010 und Winter 2011 verhaftet. Ihnen wird eine Vielzahl von Aktionen vorgeworfen, unter anderem die Beteiligung an einer illegalen, antimilitaristischen Demonstration, direkte Aktionen gegen kapitalistische Symbole, ein Angriff auf die Zentrale des weissrussischen Geheimdienstes KGB, sowie das Hacken von Regierungswebsiten.
Die Aktivist*innen erhielten Freiheitsstrafen zwischen 3 und 8 Jahren. Dabei sind sie nicht die einzigen, die von massiver Repression betroffen sind. Seit seiner Machtübernahme 1994 schlagen Sicherheitskräfte des „letzten Diktator Europas“, Alexander Lukaschenko jeden regimekritischen Protest brutal nieder.

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